DIY-Beistelltisch aus Mangoholz, Ornament-Fliesen & Tontopf

Manchmal braucht es gar nicht viel, um aus ein paar einzelnen Dingen etwas ganz Besonderes zu machen. Für Balkon und Terrasse wollte ich einen kleinen Beistelltisch bzw. Pflanzenhocker gestalten, der praktisch ist, aber gleichzeitig ein echter Hingucker wird.
Die Idee: Ein Mangoholz-Tablett sollte zur Tischplatte werden, ein Tontopf als Unterbau dienen und bunte Ornament-Fliesen für das gewisse Etwas sorgen.
Dabei habe ich mich gegen eine komplett gleichmäßige Fliesenfläche entschieden. Stattdessen bildet eine große Ornament-Fliese den Mittelpunkt und aus den restlichen Fliesen habe ich ein individuelles Mosaik gestaltet.
So ist ein Einzelstück entstanden, das genau zu meinem Stil passt.
Das brauchst du für den DIY-Tisch
Für mein Projekt habe ich folgende Materialien verwendet:
- 1 Mangoholz-Tablett
- 4 bunte Ornament-Fliesen
- 1 Tontopf in Taupe
- 2K-Epoxidkleber für die Fliesen
- 1 kg Fugenmasse in Manhattan-Grau
- ein kleines Gipsschälchen zum Anrühren der Fugenmasse
- einen Spachtel
- Pattex „Kleben statt Bohren“ zur Befestigung von Tablett und Tontopf
- Hammer bzw. geeignetes Werkzeug zum Zerkleinern der Fliesen

Bei der Auswahl der Materialien war mir wichtig, dass die Farben miteinander harmonieren. Das natürliche Mangoholz, das dezente Taupe des Tontopfes und die bunten Ornament-Fliesen ergeben zusammen einen schönen Mix aus natürlichen und farbenfrohen Elementen.
Schritt 1: Die große Ornament-Fliese als Mittelpunkt
Zuerst habe ich überlegt, wie ich die Fliesen auf dem Tablett anordnen möchte.
Dabei war schnell klar: Eine der Ornament-Fliesen sollte im Mittelpunkt bleiben und nicht zerteilt werden. Sie bildet später das zentrale Element der Tischplatte.
Ich habe die Fliese mittig auf dem Mangoholz-Tablett positioniert und rundherum Platz für das spätere Mosaik gelassen.
Durch die große Fliese in der Mitte bekommt die Tischplatte einen schönen Blickfang und gleichzeitig einen klaren Mittelpunkt.
Schritt 2: Aus den restlichen Fliesen wird ein Mosaik
Jetzt wurde es etwas kreativer.
Die übrigen Ornament-Fliesen habe ich vorsichtig in kleinere Stücke zerteilt. Dabei dürfen die einzelnen Teile ruhig unterschiedlich groß und unregelmäßig sein – genau das macht den Charme eines Mosaiks aus.
Anschließend habe ich die verschiedenen Stücke rund um die große mittlere Fliese angeordnet.
Ich habe dabei nicht versucht, ein vollkommen regelmäßiges Muster zu schaffen. Stattdessen habe ich immer wieder verschiedene Stücke ausprobiert und geschaut, welche Farben und Formen nebeneinander besonders schön wirken.
Mein Tipp: Beim Mosaik lohnt es sich, die einzelnen Stücke zunächst nur lose auszulegen. So kann man immer wieder umsortieren, bis einem die Kombination gefällt.

Schritt 3: Das Mosaik auf dem Tablett befestigen
Als Nächstes wurden die Fliesenstücke befestigt.
Für die Fliesen habe ich einen 2K-Epoxidkleber verwendet. Dieser eignet sich besonders gut, wenn unterschiedliche Materialien miteinander verbunden werden sollen und eine stabile Verbindung gewünscht ist.
Zuerst habe ich die große Ornament-Fliese in der Mitte befestigt. Anschließend kamen nach und nach die einzelnen Mosaikstücke dazu.
Hier braucht man ein bisschen Geduld und sollte darauf achten, dass die Stücke möglichst gleichmäßig aufliegen.
Nachdem alles seinen Platz gefunden hatte, musste der Kleber entsprechend aushärten.

Schritt 4: Die Fugenmasse vorbereiten
Nachdem die Fliesen sicher befestigt waren, ging es an die Fugen.
Ich habe eine 1-kg-Packung Fugenmasse in Manhattan-Grau verwendet. Die graue Farbe passt meiner Meinung nach sehr schön zu den bunten Fliesen und verbindet die einzelnen Mosaikstücke optisch miteinander.
Die Fugenmasse habe ich in einem kleinen Gipsschälchen angerührt.
Dabei ist es hilfreich, zunächst nur so viel anzurühren, wie man innerhalb der angegebenen Verarbeitungszeit verarbeiten kann.
Schritt 5: Das Mosaik verfugen
Nun wurde die Fugenmasse mit dem Spachtel in die Zwischenräume zwischen den Fliesen gedrückt.
Gerade bei einem unregelmäßigen Mosaik ist dieser Schritt etwas aufwendiger, da viele kleine Zwischenräume entstehen.
Ich habe darauf geachtet, dass alle Fugen gut ausgefüllt sind. Überschüssige Fugenmasse lässt sich anschließend vorsichtig entfernen.
Nach dem Anziehen der Fugen habe ich die Oberfläche entsprechend gereinigt, sodass die Muster der Fliesen wieder schön zur Geltung kommen.
Und plötzlich sah die Tischplatte schon ganz anders aus!
Das graue Fugenbild gibt dem bunten Mosaik einen schönen Rahmen und sorgt gleichzeitig dafür, dass die einzelnen Fliesenstücke zu einer Einheit werden.

Schritt 6: Das Mangoholz
Das Mangoholz-Tablett bildet den Rahmen für die gesamte Tischplatte und bringt mit seiner natürlichen Optik eine schöne Wärme in das Projekt.
Ich wollte das Holz bewusst sichtbar lassen. Dadurch wirkt die bunte Fliesenfläche nicht zu dominant und das Tablett bekommt einen schönen natürlichen Rand.
Vor dem endgültigen Zusammensetzen habe ich die Oberfläche noch einmal gründlich gereinigt und kontrolliert.
Schritt 7: Der Tontopf wird zum Tischfuß
Für den Unterbau habe ich einen Tontopf in einem schönen Taupe-Ton verwendet.
Der Topf wird später umgedreht und bildet den Fuß für die Tischplatte.
Ich mag diese Lösung besonders gerne, weil der Tontopf dadurch nicht einfach nur ein funktionales Element ist. Durch seine Farbe und Form wird er selbst zu einem Teil des Designs.
Zuerst habe ich Tablett und Tontopf probeweise zusammengesetzt und geschaut, ob Höhe und Proportionen für mich passen.
Schritt 8: Tablett und Tontopf miteinander verbinden
Damit die Tischplatte später sicher auf dem Tontopf sitzt, habe ich beide Teile miteinander verbunden.
Dafür habe ich Pattex „Kleben statt Bohren“ verwendet.
Den Kleber habe ich entsprechend der Herstellerangaben aufgetragen und Tablett und Tontopf miteinander verbunden.
Anschließend durfte die Verbindung ausreichend aushärten.
Gerade bei einem kleinen Beistelltisch ist es wichtig, darauf zu achten, dass die Verbindung stabil ist und der Tisch später sicher steht.

Fertig ist mein DIY-Beistelltisch!
Und dann war mein kleines DIY-Projekt tatsächlich fertig.
Aus einem einfachen Mangoholz-Tablett, einem Tontopf und ein paar bunten Ornament-Fliesen ist ein ganz individuelles Möbelstück für Balkon oder Terrasse entstanden.
Besonders gut gefällt mir die Kombination aus der großen Ornament-Fliese in der Mitte und dem selbst gestalteten Mosaik rundherum. Durch die zerschlagenen Fliesenstücke ist keine Tischplatte exakt wie die andere – jedes Stück wird automatisch zu einem Unikat.
Ich kann mir den Tisch sowohl als kleinen Beistelltisch neben einem Stuhl oder Loungesessel als auch als Pflanzenhocker vorstellen.
Mit einem schönen Blumentopf darauf wird er gleichzeitig zu einem dekorativen Element für Balkon oder Terrasse.


Was hat mich das DIY-Projekt gekostet?
Natürlich darf bei einem DIY-Projekt auch die Kostenfrage nicht fehlen. Deshalb habe ich einmal zusammengestellt, welche Materialien ich für meinen Tisch gekauft habe.
| Material | Kosten |
|---|---|
| Mangoholz-Tablett (Action) | 5,95 € |
| 4 Ornament-Fliesen (Baumarkt) | 3,50 € |
| 2K-Epoxidkleber (Action) | 2,95 € (x3) = 8,85 € |
| Fugenmasse, 1 kg, Manhattan-Grau (Baumarkt) | 5,99 € |
| kleines Gipsschälchen (Baumarkt) | 2,19 € |
| Spachtel (Baumarkt) | 3,79 € |
| Tontopf in Taupe (Baumarkt) | 9,99 € |
| Pattex „Kleben statt Bohren“ (Baumarkt) | 4,59 € |
| Gesamtkosten | 44,85 € |
Je nachdem, welche Materialien man bereits zu Hause hat oder welche Produkte man verwendet, lässt sich der Preis natürlich noch etwas variieren. Gerade bei solchen DIY-Projekten lohnt es sich deshalb, zunächst einmal zu schauen, was man bereits besitzt.
Mein Fazit
Ich finde es immer wieder schön, wenn aus einfachen Einzelteilen etwas entsteht, das man so nicht einfach im Möbelgeschäft kaufen könnte.
Besonders das Mosaik macht meinen kleinen Tisch zu einem echten Einzelstück. Die große Ornament-Fliese in der Mitte bildet den Mittelpunkt, während die zerkleinerten Fliesenstücke rundherum für Farbe und ein individuelles Muster sorgen.
Der Mix aus bunten Fliesen, natürlichem Mangoholz und dem taupefarbenen Tontopf passt für mich perfekt auf den Balkon.
Und genau das mag ich an DIY: Man kann Materialien, Farben und Formen so kombinieren, wie es einem selbst gefällt – und am Ende steht ein Möbelstück da, das nicht nur schön aussieht, sondern auch die eigene Handschrift trägt.


